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Software.

Nahezu alle Softwareprojekte der Firma SYSTEC sind kundengetrieben. Viele Kunden verweisen in den jeweiligen Lastenheften auf interne Softwareentwicklungsrichtlinien als Basis für die Beauftragung. In diesen Fällen setzen die SYSTEC Mitarbeiter diese Richtlinien gemäß Anforderungsdefinition um. Beispielhaft ist hier die DO178 RTCA erwähnt, die im Bereich der Aerospace Industrie Anwendung findet.
Für alle anderen Projekte (große Projekte ohne kundenseitige Vorgaben im Bereich Softwareengineering) verwendet SYSTEC eine Verfahrensanweisung 1. Ordnung.
Zentrales Dokument im Bereich des Softwareengineerings ist der Softwarequalitätsmanagementplan. Das verwendete dreistufige V-Modell bietet sich bei komplexen Systemlösungen im Sondermaschinenbau und bei Embedded-Projekten an, ist aber auch für reine Softwareprojekte einsetzbar.
Das – vom Kunden beigestellte – Lastenheft ist Basis für die Analyse der Systemanforderungen. Ziel dieser Analyse ist die Erstellung des Pflichtenheftes. Das Pflichtenheft beinhaltet alle Anforderungen des Lastenheftes und kann auf Grund veränderter Anforderungen angepasst werden. Sinnvollerweise übernimmt man – falls geeignet – das vorgegebene Lastenheft als Basis für die Erstellung des Pflichtenheftes. Im Rahmen des Systementwurfes entstehen die übergeordneten Designspezifikationen sowie die Basis für Teile der Vor- und Endababnahmedokumentation.
Falls erforderlich (z.B. Kundenforderung) sind die Dokumente „Software Requirement Description“ (Softwareanforderungsbeschreibung) und Software Design Description (Softwaredesignbeschreibung) zu erstellen. Im Aerospacebereich sind diese Dokumente obligatorisch (getrennte Dateien, s. DO178 RTCA).
Die Vor- und Endabnahmedokumentation beinhaltet die unter anderem die Requirement Keys (Anforderungsschlüssel) des Lastenheftes. Ergebnisse der Analyse und des Entwurfes der Subsystemebene sind Basis für das „Software Concept“ (Softwarekonzept) und die Test- und Validierungsdokumentation dieser Ebene. Bei Software, die sicherheitstechnische Belange abdeckt (z.B. im Medinzinbereich), ist zwingend eine Gefährdungsanalyse zu erstellen.
Bei der Softwareentwicklung können verschiedene Methodiken gleichzeitig verwendet werden. Oft ist es sinnvoll kleine Module (z.B. Messgerätetreiber) bereits im Vorfeld zu entwickeln (Bottom Up Methodik) um evtl. auftretende Probleme in den jeweiligen Integrationsphasen vermeiden zu können. Gleichzeitig kann natürlich auch entschieden werden, welche Vorgehensweise (z.B. Template Based Programming) für die Hauptstrukturen zu verwenden sind. Auf Grund der Bandbreite an Kunden, Branchen und Applikationen verwendet die Firma SYSTEC unterschiedliche Software Engineering Methoden.
Bei der Entwicklung einer neuen Applikation ist es sinnvoll zu überprüfen, ob für ein derartiges Projekt schon Software durch die Firma SYSTEC entwickelt wurde. Falls ja ist zu entscheiden, ob man Komponenten oder vielleicht das ganze Framework der bestehenden Software übernehmen kann. Falls es sich um eine völlig neue Applikation handelt ist zuerst mit dem Kunden abzustimmen, nach welcher Entwicklungsmethodik vorgegangen wird.
Die Auswahl der optimale Programmiersprache, der Toolsets, des Templates bzw. Frameworks oder Testsequencer ist Basis für das weitere Vorgehen auf Grund der Eigenschaften der ausgewählten Elemente.
Bei der Auswahl der Entwicklungswerkzeuge und Plattformen ist auf verschiedene Aspekte zu achten:

  • Zulassung vorhanden (falls erforderlich, z.B. FDA, DO178RTCA, etc.)
  • Einsatz beim Kunden
  • Wartbar durch Kunde
  • Zukunftssicherheit
  • Leistungsfähigkeit
  • Multiplattformfähigkeit
  • Life Cycle Aspekte
  • Wartbarkeit und Verfügbarkeit
  • Redundanzen
  • Treiberaspekte (Verfügbarkeit, Validierbarkeit)
  • Kosten (z.B. Runtime-Lizenzen)
  • Modularität
  • Kommunikationsaspekte (Methoden)
  • Integrierbarkeit in bestehende Umgebungen
  • Testszenarien
  • Mitverwendete Hardware
  • Objektorientierung
  • Simulationsmöglichkeiten
  • Templates/Frameworks/Toolsets vorhanden
  • Revisionsmanagement
  • Tailoring

 

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