26. Mai 2000 Fachhochschule Nürnberg: IT-Forum: "Virtuelle Instrumente
für Industrie, Forschung und Lehre"
Anforderungen an Testsysteme der nächsten Generation. Herr Pichlik,
Manager Testsysteme bei SYSTEC und Lehrbeauftragter an der FHN, führt
sofort zum Schmerzpunkt der bisherigen Mess- und Automatisierungstechnik in
der Industrie. Probleme, neue Anforderungen, immer neuere Schnittstellen,
schnellerer Innovationswechsel, ... viele Erkenntnisse führen dazu, dass
sich LabVIEW immer mehr durchsetzt, denn die Einbindung aller bisherigen Systeme,
aber auch das Setzen von Standards überzeugt. Lebendig und gekonnt zeigt
Herr Pichlik auf, welche Möglichkeiten in TestStand stecken. Qualitätsverbesserung,
Entwicklungszeitreduzierung, Time to market, das alles sind sind sehr gute
Argumente, die nur LabVIEW und TestStand bieten können. In seinem Fazit
und Ausblick werden den PC-gestützten Systemen mit COM+ zweistellige
Steigerungsraten durch die enormen Innovationsraten vorausgesagt.
Prof.
Dr. Kühnel begrüßt am 26. Mai 2000 pünktlich um 13 Uhr
die Anwesenden und stellt den Bereich Nachrichtentechnik (NT) kurz vor. NT,
mit ca. 900 Studierenden, zum Bereich Elektrotechnik gehörend, bietet
eine große Anzahl an Spezialgebieten und Abschluss-möglichkeiten.
Dekan Prof. Eichele ist unter den Anwesenden, was die Wichtigkeit zwischen
Industrie und FH im IT-Forum sich zu treffen und auszutauschen zeigt. Prof.
Dr. Schnapper stellt Frau Krieg von National Instruments vor, die mit ihrem
Kollegen Herrn Kötterl in Bayern für den Außendienst zuständig
ist.
LabVIEW
RT, (Realtime). Was ist Echtzeit, hart oder weich. Sehr kompetent werden
den ca. 120 Anwe-senden im Hörsaal D001 an der Wassertorstrasse 10 von
Frau Krieg die Vorteile von LabVIEW RT auf-gezeigt und wo geht der Weg von
LabVIEW hin: zum Chip. Einen kurzen Einblick in LabVIEW gibt sie, und die,
die noch nicht LabVIEW kennen, stellen fest, die Vorteile gegenüber herkömmlichen
Programmier-sprachen oder Messinstrumente sind enorm.
An einem Beispiel mit einem Pendel, das ausbalanciert wird, zeigt sie, wie
das Programm vom PC auf das PXI-System mit LabVIEW RT überspielt, die
Verbindung zum PC getrennt wird und von nun an selbständig regelt.
In der Kaffeepause gibt es Zeit für Gespräche. Die Besucher, aus der Industrie, aber auch Studenten, denen dieses Thema interessiert oder Diplomarbeiten oder gar einen Arbeitsplatz nach ihrem Studium suchen, treffen hier auf die Referenten an den jeweiligen Ausstellungsständen.
Embedded LabVIEW in Lego Robotern. Herr Ginthum von LPE-Elektronik stellt lebendig dar, wie ein 10-jähriger mit RoboLab ein Lego-Auto zum Fahren bringt. An ca.100 Schulen, vor allem an Haupt- und Realschulen wird bereits heute RoboLab als grafische Programmiersprache eingesetzt.
Bilderkennung in der Prüftechnik. Ein Lego-Auto fährt auf einem weißen Streifen und wird durch die Software von XOn am Monitor verfolgbar. Die Kombination von LabVIEW und modernster Hardware und welche Anforderungen für professionelle Bilderkennung gelten,werden von Herrn Zimmer hervoragend aufgeziegt.
Flexible Prüfsysteme. Am Beispiel eines Prüfplatzes für Mikrowellen-Panels zeigt Herr Endres von Parmec wie LabVIEW, IMAQ und Fieldpoint-Technologien gepaart worden sind.
Gebäudeautomatisierung mit LabVIEW. In Amerika heißt es Facility-Management. Die Firma ICON entwickelte b-con eine LabVIEW-gestützte (intelligente Control Technik) hochintegrative Software, die mit dem europäischen Installationsbus modernste und gleichzeitig einfachste Gebäudeautomatisierung zulässt.
LabVIEW/Datasocket netzwerkzentrisches Prüfsystem für Waschmaschinen. Herr Albert von der Quelle AG zeigte Entwicklung und Realisirung eines Waschmaschinentesters auf.
Ein gelungender Nachmittag, ein gelungenes Treffen zwischen Forschung, Industrie und Lehre und ein Dank an die Fachhochschule Nürnberg, die diesen notwendigen Kontakt richtig erkannt hat und den Raum hierfür zur Verfügung stellt.



