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Schulungs-Center

tekom regional



05.02.2008
tekom regional: Großes Interesse an DITA


 


Fast 20 Interessierte sind am vergangenen Donnerstag der Einladung von tekom und SYSTEC in das SYSTEC Schulungscenter gefolgt, um ihre Erfahrungen mit dem DITA-Standard auszutauschen.

Als ausgewiesener DITA-Spezialist führte Georg Eck von SYSTEC die Anwesenden in die für die meisten noch recht fremde DITA-Welt ein. Locker und kurzweilig spannte er in seiner Präsentation einen weiten Bogen:
Einleitend stellte der SYSTEC-Geschäftsführer die DITA-Bausteine, die topics, vor, um danach auf die effiziente Strukturierung eines DITA-Dokuments einzugehen. Auch Werkzeuge zur DITA-Verarbeitung thematisierte er und stellte deren Stärken und Schwächen heraus.
Schließlich wog Georg Eck im Dialog mit dem Publikum ab, wie DITA-Dateien am besten verwaltet werden könnten: Filebasiert oder in einem Content Management System (CMS). Georg Eck plädierte für CM-Systeme wie Contenta oder Schema ST4: "Damit kann ein DITA-Anwender schnell und einfach direkt in Druck- und Onlinehelp-Formate publizieren." Der Redakteur könne sich dabei voll auf die Inhalte konzentrieren, während das CMS die Produktion steuere.

Der Adobe Certified Expert geizte in seinem Vortrag nicht mit wertvollen Hinweisen: "Wenn Sie jetzt mit DITA gleich loslegen möchte, dann empfehle ich Ihnen unser DITA/3D Kochbuch." Darin seien die wichtigsten Infos zu DITA und Schritt-für-Schritt-Anleitungen zusammengefasst. "Mit dabei sind alle DITA-Kochbuch-Dateien, d.h. Sie müssen nur Logo und Adresse ändern und schon haben Sie Ihre erste DITA-Dokumentation."

Auch die Knackpunkte ging Referent Eck in seiner Präsentation an: "Natürlich kostet das was, wenn man DITA und vor allem ein CMS einführt." Demgegenüber stünden aber auch großen Chancen. "Wir haben einen Kunden, der hat dank DITA seine Dokumentation in mehreren Sprachen von ursprünglich 1800 Seiten auf 700 reduzieren können und spart sich jetzt viel Geld." Wenn eine Dokumentation erst einmal in DITA vorliege, könne der Pflege- und Übersetzungsaufwand wesentlich reduziert werden. Besonders die Wiederverwendbarkeit von Informationen steigere sich enorm. "Unser Kunde hat seine Investitionen schon in weniger als einem Jahr wieder rausgeholt."

Georg Ecks Argumente für DITA verfehlten ihre Wirkung beim Publikum nicht. In abschließenden Dank an den Referenten sprach Wolfgang Gärtner von der tekom Regionalgruppe Nürnberg vielen Zuhörern aus dem Herzen: "Jetzt wird es wohl Zeit, dass ich mich auch mit DITA beschäftige."

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