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Waren noch vor wenigen Jahren Bildverarbeitungstools proprietäre und extrem
teuere Produkte für Spezialisten, so hat sich das in der Zwischenzeit teilweise
geändert. Vor allem National Instruments hat mit seinen Bilderfassungs- und
-verarbeitungstools im Bereich der virtuellen Instrumentierung Maßstäbe gesetzt.
Basierend auf dem Industriestandard LabVIEW® entwickelte NI eine Reihe hochperformanter
und breitbandiger Bibliotheken und Werkzeuge, die sich nahtlos in Mess- und
Automatisierungssysteme basierend auf virtuellen Instrumenten und grafischer
Datenflussprogrammierung implementieren lassen.
Die IMAQ (Image Acquisition) genannte Software stellt eine API (Application
Programming Interface) zur Verfügung, die den Standardpaketen DAQ (Data Acquisition)
oder GPIB (IEEE488, IEC625) syntaktisch und visuell nahezu gleicht.
Entwickler mit LabVIEW®-Erfahrung sind sofort in der Lage, erste Applikationen
"out of the box" zu entwickeln. Eine Fülle von Templates erleichtert dem Bildverarbeitungsneuling
den Einstieg in diese komplexe Materie erheblich.
Will man sich langsam an die Bildverarbeitung herantasten, so bietet sich
der sogenannte IMAQ Vision Builder an, der es ermöglicht, selbst komplexe Bilderfassungs
und -weiterverarbeitungssequenzen ohne Programmieraufwand zu generieren. Die
erstellten Sequenzdateien sind dann als Basis für die Codierung einer Bildverarbeitungsanwendung
in LabVIEW® oder LabWindows/CVI verwendbar.

Durch die Verwendung spezifischer Bildverarbeitungstoolsets kann der Entwickler
die Time to Market-Phase entscheidend verkürzen. Pattern Matching Tools und
Optical Character Recognition (OCR) Tools erweitern die Funktionalität der
IMAQ-Software.
Seine Stärken spielt IMAQ jedoch erst richtig im Verbund mit LabVIEW®-Werkzeugen
aus, die mittlerweile alle Aspekte der Informationstechnologie abdecken. Neben
der Unterstützung aller wichtigen Betriebssysteme (Windows XP/2000/NT/98,
Solaris, HP-UX, Power MAX, Linux, Mac OS X, Pharlap etc.) und der damit faktisch
bestehenden Plattformunabhängigkeit zeichnet sich die grafische Datenflussprogrammiersprache
"G" (LabVIEW® Code) vor allem durch seine leichte Erlernbarkeit und durch seine
besondere Eignung für RAD (Rapid Application Development) und Rapid Prototyping
aus. LabVIEW®-Entwickler sind sehr schnell in der Lage (gut geschriebenen)
G-Sourcecode (VIs; Virtuelle Instrumente) in ihre Applikation zu übernehmen,
ohne auf kryptische DLLs, auf Klassenbibliotheken und Implementierungsdetails
Rücksicht nehmen zu müssen.
Der multithreading-fähige Compiler unterstützt
in ausgezeichneter Weise den Umgang mit parallelen Threads mit Hilfe zahlreicher
Synchronisationsmechanismen.
SYSTEC hat eine langjährige Erfahrung im Bereich der Industriellen Bildverarbeitung (IBV). In den letzten Jahren sind eine Vielzahl von Lösungen geschaffen worden, die die ganze Einsatzbandbreite der industriellen Bildverarbeitung abdecken. Bitte kontaktieren Sie den Vertrieb, falls Sie weitere Fragen haben.